Welche Funkzeugnisse gibt es?

Arten der Funkzeugnisse:
Zur Ausübung des Seefunkdienstes bei Seefunkstellen auf Schiffen, die nicht dem SOLAS-Übereinkommen unterliegen – also z. B. auf Sportfahrzeugen – berechtigen folgende Funkzeugnisse:

Allgemeines Funkbetriebszeugnis (Long Range Certificate – LRC)
berechtigt zur uneingeschränkten Ausübung des Seefunkdienstes bei Sprech-Seefunkstellen und Funkeinrichtungen des GMDSS (global maritime distress and safety system)

Beschränkt Gültiges Funkbetriebszeugnis (Short Range Certificate – SRC)
berechtigt zur Ausübung des Seefunkdienstes bei Sprech-Seefunkstellen, Schiffs-Erdfunkstellen und Funkeinrichtungen des GMDSS für UKW (GMDSS = global maritime distress and safety system).

UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk (UBI)
Dieses Zeugnis berechtigt, eine Funkanlage auf Binnengewässern zu bedienen.
Das  UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk (UBI) berechtigt jedoch nicht zur Teilnahme am Seefunkdienst! Gleiches gilt umgekehrt auch. Für das Bedienen z. B. von Satelliten-Seenotfunkbaken (Sat-EPIRB) ist der Besitz eines Funkzeugnisses nicht erforderlich.
Voraussetzungen für den Erwerb eines Seefunkzeugnisses:

Der Bewerber erhält ein Seefunkzeugnis, wenn er hierfür das erforderliche Alter (für LRC Vollendung des 18. bzw. für SRC und UBI des 15. Lebensjahres) erreicht hat und die Prüfung besteht.

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